Der MNK-N-ST von ZENNER ist Dein Mehrstrahl-Nassläufer-Hauswasserzähler in dedizierter Steigrohrausführung — gemacht für alle Einbaustellen, in denen das Wasser senkrecht durch den Zähler steigt (typisch in Hochhäusern, Mehrfamilienhäusern mit zentraler Hauseinspeisung im Keller und Steigleitungs-Etagenabgängen). Verfügbar in fünf Baugrößen von DN 20 bis DN 40 (Q3 2,5 bis 16 m³/h), reiner Kaltwasserzähler bis 50 °C. Das Zählwerk arbeitet auch bei der Steigrohr-Variante in horizontaler Lage — ablesefreundlich und ohne Hängenbleiben am Rollensatz.Aus der Praxis: Deine Vorteile auf der BaustelleWas den MNK-N-ST in der Steigrohr-Einbausituation zur sicheren Wahl macht:Steigrohr-Bauform mit horizontalem Zählwerk: Anströmung senkrecht von unten durch den Zähler, Zählwerk-Zifferblatt aber waagerecht orientiert — Du liest den Stand ab, ohne den Kopf zu verdrehen, und der Rollensatz läuft in der konstruktiv vorgesehenen Lage. Genau die richtige Bauform für Steigleitungen in Schächten und Vorwand-Installationen.Fünf Baugrößen von DN 20 bis DN 40: Q3 2,5 (DN 20) bis Q3 16 (DN 40) decken vom Einfamilienhaus-Steigrohr bis zum Mehrfamilien-Hauptzähler ab. DN 40 zusätzlich in 200-mm-Baulänge für Einbaustellen mit erweiterten Maßen verfügbar. Erreichbarer Messbereich R 200 H, Standard R 80 H — hohe Auflösung auch bei niedrigen Dauerentnahmen.Impulsgeber serienmäßig, Funk nachrüstbar: Jeder MNK-N-ST hat ab Werk eine Impulsgeber-Schnittstelle (10 l/Imp.). Du kannst später ein PDC-Modul (PulseDataCapture) für LoRaWAN oder wireless M-Bus aufsetzen — ohne den Zähler zu tauschen, ohne die Eichplombe anzutasten. Spart einen kompletten Eichaustausch, wenn die Liegenschaft später auf Funk umgestellt wird.Druckstufe MAP 16, klimatisch robust: 0,3 bis 16 bar Betriebsdruck — deckt auch Hochhaussituationen mit hohem statischen Druck oder zusätzlichen Druckerhöhungsanlagen ab. Mechanische Umgebungsbedingung M1 (DN 20 / Q3 2,5) bzw. M2 (alle größeren), klimatisch 5–55 °C mit Betauungs-Toleranz.UBA-konform und DVGW-belegt: Gehäuse Messing nach UBA-Liste, alle Trinkwasser-Materialien nach aktueller Trinkwasserverordnung. Montage nach DIN EN ISO 4064:2017 Teil 5 und DVGW-Arbeitsblättern W291 und W557 — alles, was Du als Nachweis für Bauherr und Wasserversorger brauchst.Funk-Varianten & AuslesungDer MNK-N-ST wird als Basiszähler mit Impulsgeber-Schnittstelle ausgeliefert und ist mit nachrüstbaren PDC-Modulen (PulseDataCapture) in drei Konfigurationen funkfähig. Welche Variante Du brauchst, hängt von der Auslese-Infrastruktur in der Liegenschaft ab.LoRaWAN — die Hauptvariante für Minol Connect. PDC-Modul mit LPWAN-Funkmodul für LoRaWAN (868 MHz, Long-Range). Der Zähler überträgt seine Messwerte automatisch an ein LoRaWAN-Gateway in der Liegenschaft — keine Walk-by-Begehung, kein manueller Auslesetermin. Standard-Konfiguration für die Einbindung in das Minol Connect Funksystem. Da das Modul nachrüstbar an einem Bestandszähler montiert wird, kannst Du beim Umstieg auf Funk-Auslesung den eingebauten Zähler weiterverwenden.OMS — Walk-by und Drive-by. PDC-Modul mit wireless-M-Bus-Funk (868 MHz) nach Open-Metering-System-Profil. Auslesung erfolgt per Walk-by oder Drive-by: das Empfangsgerät erfasst die Daten beim Vorbeigehen oder Vorbeifahren am Gebäude. Standard im Rahmen der jährlichen Begehung — keine Liegenschafts-Infrastruktur (Gateway) erforderlich. Geeignet, wenn die Liegenschaft noch nicht auf eine zentrale Funk-Auslesung umgerüstet ist.Optional — Impulsgeber serienmäßig, Funk nachrüstbar. Variante ohne integriertes Funkmodul. Der MNK-N-ST hat aber ab Werk eine Impulsgeber-Schnittstelle (Standardauflösung 10 l/Imp.) und lässt sich jederzeit nachträglich mit einem PDC-Modul für LoRaWAN oder wMBus ausstatten — ideal, wenn die Liegenschaft erst später auf Funkauslesung umgerüstet wird oder wenn der Zähler in ein bestehendes M-Bus- oder Impuls-Netz eingebunden werden soll.Eichrecht & NormenDer MNK-N-ST ist eichrechtskonform nach MID 2014/32/EU und DIN EN ISO 4064:2017. Die Eichfrist beträgt für Kalt- und Warmwasserzähler einheitlich 6 Jahre (MessEV Anlage 7, Tabelle 1, Ziffer 5.5 — in Kraft seit der MessEV-Novelle vom 03.11.2021, die die früheren unterschiedlichen Fristen von 6 Jahren für KW und 5 Jahren für WW vereinheitlicht hat). Die Verwendung im geschäftlichen Verkehr — also bei der Nebenkostenabrechnung oder Weiterberechnung des Wasserverbrauchs — setzt nach § 33 MessEG eine gültige Eichung voraus. Zusätzlich greift seit 01.12.2021 die novellierte Heizkostenverordnung: nach § 5 Abs. 2 HeizkostenV müssen bereits installierte Geräte ohne Fernablesbarkeit bis spätestens 31.12.2026 nachgerüstet oder durch fernablesbare Geräte ersetzt werden. Der MNK-N-ST ist mit LoRaWAN- oder wMBus-PDC-Modul ab Werk fernablesbar; die Basisvariante lässt sich jederzeit ohne Eichbruch nachrüsten. Für die Installation gelten zusätzlich die DVGW-Arbeitsblätter W291 und W557.Technische Daten im ÜberblickBauartMehrstrahl-Nassläufer, Steigrohrausführung, Zählwerk horizontalNennweiten DN20 / 25 / 40 mmDauerdurchfluss Q32,5 / 4 / 10 / 16 m³/h (je nach Baugröße)Erreichbarer MessbereichR 200 H (alle Baugrößen)Standard-MessbereichR 80 H (alle Baugrößen)Überlastdurchfluss Q43,13 / 5 / 12,5 / 20 m³/hAnlaufwert< 4 / < 5 / < 10 / < 20 l/h (DN 20 / 20 / 25 / 40)Anzeigebereich0,1 l bis 99.999 m³Temperaturbereich0,1 bis 50 °C (Kaltwasser)Betriebsdruck MAP0,3 bis 16 barDruckverlustklasseΔ0,63 (alle Baugrößen)Impulswertigkeit10 l/Imp. (Impulsgeber serienmäßig)Baulänge L2 (ohne Verschraubung)105 / 150 / 150 / 200 mm (DN 20 / 25 / 40 / 40 lang)Zählerbreite / HöheB 95–110 mm · H 135–160 mm (je nach DN)Gewicht1,7 kg (DN 20) bis 4,3 kg (DN 40 lang)AnschlussGewinde G 1" B / G 1¼" B / G 2" B (Verschraubung R¾" / R1" / R1½")SichtscheibeUV-beständiger KunststoffFunkvariante (PDC-Modul)LoRaWAN · OMS (wMBus) · optional (Impulsgeber serienmäßig, Funk nachrüstbar)StrömungsprofilU0 / D0 (keine Ein-/Auslaufstrecken)UmgebungsbedingungenM1 (DN 20 / Q3 2,5) bzw. M2 mechanisch · 5–55 °C klimatisch (Betauung möglich)MaterialGehäuse Messing nach UBA-Liste, Trinkwasserverordnung-konformNormen & ZulassungMID 2014/32/EU · DIN EN ISO 4064:2017 · DVGW W291 / W557Eichfrist6 Jahre (MessEV Anlage 7 Tabelle 1 Ziffer 5.5)Profi-Tipp für die MontageTipp: Vor dem Einbau Absperrorgane vor und hinter dem Zähler schließen und die Einbaustelle druckentlasten. Dichtflächen und Anschlussgewinde auf Beschädigungen prüfen, nur neues und einwandfreies Dichtmaterial verwenden. Zähler fließrichtungs- und lagerichtig einbauen (Pfeil auf dem Gehäuse beachten), Überwurfmuttern mit 20 bis 30 Nm Drehmoment anziehen — das ist der ZENNER-Werks-Hinweis und schützt vor verzogenem Gehäuse und Falschmessungen. Absperrorgane langsam öffnen, ausreichend spülen, alles auf Dichtheit prüfen. Wichtig bei Mehrstrahl-Nassläufern: Nach der Montage kann sich eine Luftblase unterhalb des Zählerglases bilden — das ist unbedenklich und verflüchtigt sich bei regelmäßiger Wasserentnahme von selbst. Bei Bedarf entlüftest Du gezielt: Zähler druckentlasten, mit dem Zifferblatt 180° nach unten drehen, Verschraubung festziehen, langsam mit Druck beaufschlagen, an einer Zapfstelle ca. 20 Sekunden spülen, dann wieder Druck entlasten und in horizontale Lage zurückdrehen. Bei späterer Funkanbindung das passende PDC-Modul (LoRaWAN oder wMBus) berücksichtigen — eine Vor-Ort-Nachrüstung ist jederzeit ohne Eichbruch möglich.
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Mind. 1 Variante ist verfügbar.